Presse
08.04.2019, 13:29 Uhr
Hochschulbau in Hessen gewährleistet Entwicklung und Profilbildung der Hochschulen und schaffen großes Maß an Planungssicherheit
•    Entwurf für ein neues Lehr- und Lernzentrum an der Hochschule Rhein/Main in Wiesbaden vorgestellt
•    Hochschulbauprogramm HEUREKA ist seit 2008 zentrale Säule bei Modernisierung und Ausbau der hessischen Hochschulen
•    bis 2031 werden durch das Programm rund 5,7 Milliarden Euro investiert

Kürzlich wurde der Entwurf für einen Neubau auf dem Campus der Hochschule RheinMain vorgestellt. Er soll ein neues „Lehr- und Lernzentrum“ für die Studenten aller Fachbereiche erhalten. Das Land Hessen fördert den Neubau mit 31 Millionen Euro. Dazu erklärte heute das Mitglied im Ausschuss für Wissenschaft und Kunst und finanzpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Michael Reul:

Landtagsabgeordnetet Michael Reul
„Hochschulen, außeruniversitäre Forschungsinstitute und Forschergruppen sind eine wichtige Grundlage für Innovation, für zukunftsträchtige Arbeitsplätze und damit für die wirtschaftliche und soziale Stärke unseres Landes. Vor diesem Hintergrund haben wir bereits 2008 das Bauprogrammes „HochschulEntwicklungs- und Umbauprogramm: RundErneuerung, Konzentration und Ausbau von Forschung und Lehre in Hessen (HEUREKA)“ begonnen. Mit der bereits konzipierten Anschlussphase HEUREKA II für die Jahre 2022 bis 2026 und das im neuen Koalitionsvertrag vereinbarte HEUREKA III bis 2031 werden wir in diesem Zeitraum rund 5,7 Milliarden Euro in die hessischen Hochschulstandorte investiert haben, insbesondere auch an den Hochschulen für Angewandte Wissenschaften. Auf diese Weise gewährleisten wir durch moderne Lehr- und Forschungsgebäude die Entwicklung und Profilbildung und schaffen ein großes Maß an Planungssicherheit für die Hochschulen

Das neue Lehr- und Lernzentrum an der Hochschule RheinMain in Wiesbaden, dessen Entwurf heute vorgestellt wurde, soll zusätzliche studentische Arbeitsplätze zur Verfügung stellen, die aufgrund steigender Studentenzahlen in den vergangenen Jahren erforderlich geworden sind. Hier können Studenten verschiedener Fachbereiche z. B. an studiengangsübergreifenden Projekten arbeiten. Das ist ein gutes Beispiel für die Zielsetzung unserer Hochschulbaupolitik, die auf die Schaffung leistungsfähiger sowie lern- und forschungsfreundlicher Campusumgebungen an unseren Hochschulen gerichtet ist.

Bis voraussichtlich Ende 2021 werden auf einem Grundstück an der Hansaallee in Frankfurt a. M. auf rund 15.000 Quadratmetern zusätzliche Räume für Bereiche der Johann Wolfgang Goethe-Universität entstehen. Das Land Hessen fördert den Bau mit 87 Millionen Euro aus dem Hochschulbauprogramm HEUREKA. Hinzu kommen 15 Millionen Euro aus dem Programm Hochschulpakt 2020-Invest Phase III von Bund und Land. Am Campus Gießen der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) entstehen wiederum derzeit zwei Laborgebäude sowie ein Lehr- und Verwaltungsgebäude. Die Baukosten betragen rund 37 Millionen Euro, die zu über zwei Dritteln von Land stammen.

Dies sind nur zwei Beispiele für die vielfältigen Bauprojekte, die in der Vergangenheit verwirklicht wurden oder in den nächsten Jahren Gestalt annehmen werden. Diese Investitionsoffensive verwandelt Hessen in einen der modernsten Hochschulstandorte Deutschlands, der optimale Studien- und Forschungsbedingungen bietet. Damit schaffen wir beste Rahmenbedingungen für das Zukunftsland Hessen.“