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11.06.2018, 09:20 Uhr
Richtungsweisende Kreispolitik für die Kommunen
Michael Reul referiert über den Koalitionsvertrag der CDU/SPD im Main Kinzig Kreis
Kürzlich fand ein Informationsabend zum Koalitionsvertrag der CDU/SPD im Main Kinzig Kreis statt. Dazu hatte die CDU Linsengericht eingeladen. Michael Reul (Mdl – CDU), der als Verhandlungsführer seitens der CDU maßgeblich an der Erstellung des Vertrages beteiligt war, informierte über die wesentlichen Eckpunkte. „Wir erinnern uns“, leitetet Reul seine Rede ein, „dass die Verhandlungen zum Koalitionsvertrag in der Vergangenheit bereits zweimal scheiterten. Erst mit der Amtsübernahme durch den amtierenden Landrat Thorsten Stolz konnte das jetzt vorliegende Ergebnis erreicht werden. Das war auch notwendig, denn nur durch klare Inhalte und stabile Mehrheiten kann der Main Kinzig Kreis seiner Verantwortung für die ca. 410.000 Menschen gerecht werden und führt weiter fort: “Das jetzt vorliegende Werk hat viel Potential, den Main Kinzig Kreis in den verbleibenden 2 ½ Jahre voranzubringen.“
V.l.b.r.: Michael Reul (MdL); Nicol Schlosser; Jörg Kildau; Sabine Schmidt, Jörg Mühle, Timo Geppert, Joachim Schmidt, Winfried Ottmann und Patrice Göbel
„Aus Linsengerichter Sicht freuen wir uns über die darin enthaltenen Möglichkeiten“, führt Jörg Kildau (CDU) ergänzend an. „Exemplarisch sein der „Pakt für den Nachmittag“ genannt. Dabei handelt es sich um ein Programm der Hessischen Landesregierung zu verlässlichen, aber freiwilligen Bildungs- und Betreuungsangeboten an Grundschulen, das sich an den jeweiligen Bedarf der Schule anpassen lässt. Damit eröffnen sich auch Möglichkeiten, die Bildungschancen von Schülern zu verbessern. Darüber hinaus ergibt sich mittelbar auch eine Aufwertung der Schule, denn zu den notwendigen Voraussetzungen stellt der Schulträger, in unserem Fall der Main Kinzig Kreis, die räumlichen und sachlichen Voraussetzungen (Räume, Kantine, etc.).“ Laut Michael Reul (MdL) hat der Kreis dafür den Weg bereits freigemacht und Mittel im deutlich zweistelligen Millionenbereich eingeplant. Somit sind die Voraussetzungen von der politischen Seite, durch Land und Kreis, gegeben. Jetzt liegt es an den Schulen, den Beantragungsprozess einzuleiten. „Der Tisch ist sozusagen gedeckt und es wäre töricht, von dieser gebotenen Chance keinen Gebrauch zu machen“, gibt Kildau abschließend zu bedenken. Der informative und gesellige Abend endete mit der Vorstellung von Herrn Winfried Ottmann. Die anwesenden Mandatsträger und Gäste hatten die Gelegenheit, den designierten 2. Kreisbeigeordneten Herrn Winfried Ottmann persönlich kennenzulernen und Details zu seinem beruflichen wie politischen Werdegang zu erfahren.