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03.04.2018, 10:58 Uhr
Innovative Wirtschaft schafft zukunftsfähige Arbeitsplätze
Hugo Klein (MdL/CDU) lobt die Verbindung von beruflicher Praxis und theoretischer Ausbildung als das zentrale Erfolgsgeheimnis der dualen Berufsausbildung in Hessen
Die Verbindung von beruflicher Praxis und theoretischer Ausbildung ist das zentrale Erfolgsgeheimnis der dualen Berufsausbildung in Deutschland und in Hessen. Denn nur so können wir die in vielen Branchen bereits heute dringend benötigten Facharbeitskräfte gewinnen, erklärte der CDU-Landtagsabgeordnete und Sprecher für berufliche Bildung der CDU-Landtagsfraktion, im Nachgang zur gestrigen Plenardebatte zum Thema Ausbildung im Hessischen Landtag.
Landtagsabgeordneter Hugo Klein
Als einen Schritt zur Verbesserung dieses Überganges von der Schule in die Berufsausbildung habe die Landesregierung die zweistufige ‚Berufsfachschule zum Übergang in Ausbildung (BÜA)‘ entwickelt, betonte Klein, der ergänzend anmerkte, dass es Ziel sei, die Jugendlichen bereits nach einem Jahr für den Übergang in eine duale Ausbildung zu qualifizieren. Ein wichtiger Bestandteil hierfür sei auch eine intensive Berufsorientierung. Mit der landesweiten Strategie „Optimierung der lokalen Vermittlungsarbeit (OloV)“ werde die Qualität der Zusammenarbeit der regional verantwortlichen Akteure - Kommunen/Landkreise, Schulen, Agenturen für Arbeit und Kammern - bei der Berufsorientierung und dem Berufs-einstieg, etwa durch die Anwendung der hessenweit gültigen Qualitätsstandards für die Berufsorientierung oder die Akquise von Ausbildungs- und Praktikumsplätzen, erheblich gesteigert. Weitere Beispiele für das gemeinsame Wirken der Ausbildungspartner in Hessen seien unter anderem die Entwicklung des Programmes „Stärkung der Ausbildungs-Fähigkeit und -Qualität von Kleinstunternehmen (‚gut ausbilden‘)“ und die Ausweitung des Förderprogrammes „Qualifizierte Ausbildungsbegleitung in Betrieb und Berufsschule (QuaBB)“ auf ganz Hessen. Weiterhin wurde im ‚Bündnis Ausbildung‘ vereinbart, dass erstmals in Hessen junge Menschen mit abgeschlossener Berufsausbildung auch ohne Berufserfahrung und Abitur ein Studium aufnehmen können. Zusätzlich habe man, so Klein, das Programm Qualifizierung und Beschäftigung junger Menschen zur inklusiven Förderung junger Flüchtlinge um drei Millionen Euro aufgestockt. Damit könne jungen Menschen, die gar nicht erst die Berufsberatung aufsuchen oder berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen abbrechen, einzelfallgerecht geholfen werden, die so die Chance erhalten, ausbildungsreif zu werden und gegebenenfalls ihren fehlenden Schulabschluss nachzuholen. Überdies bündele die Initiative „JOBLINGE“ bürgerschaftliches Engagement zahlreicher Partner aus Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft, um benachteiligte Jugendliche auf ihrem Weg in die Arbeitswelt zu unterstützen. In einem sechsmonatigen Programm qualifizieren sich Teilnehmer in der Praxis und erarbeiten sich aus eigener Kraft einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz in einem JOBLINGE-Partnerunternehmen. So haben in Hessen bereits mehr als 1000 junge Menschen dank JOBLINGE ihren Weg in Ausbildung oder Arbeit gefunden. Resümiere man all diese positiven Aktivitäten, sei festzustellen, dass eine funktionierende und innovative Wirtschaft zukunftsfähige Arbeitsplätze. schaffe So sei das Land Hessen unter CDU-Führung eines der wirtschaftsstärksten Bundesländer in Deutschland, denn mit über 2,5 Millionen sozial-versicherungspflichtig Beschäftigten im Dezember 2017 lag die Zahl nahe historischer Höchststände. Die Zahl der Arbeitslosen lag im Februar 2018 mit 166.028 um 11.235 niedriger als vor einem Jahr, sodass die Arbeitslosenquote bei fünf Prozent lag. Mit guter und kluger Standortpolitik wird es uns daher weiterhin gelingen, die ökonomischen und sozialen Herausforderungen, vor denen unser Land steht, auch zukünftig auf Grundlage einer funktionierenden und innovativen Wirtschaft zu bewältigen, sowie zukunftsfähige Arbeitsplätze zu schaffen, stellte Hugo Klein abschließend fest.
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