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14.09.2018, 10:00 Uhr
Stärkung der Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen
Umsetzungsgesetz des Bundesteilhabegesetzes schafft mehr Möglichkeiten und mehr Selbstbestimmung für die Betroffenen  Landeswohlfahrtsverband als zuständiger Träger der Eingliederungshilfe  Synergien durch zentrales Handeln und zentrale Bearbeitung von Grundsatzfragen der Eingliederungshilfe  Zur Gesetzesänderung des Bundesteilhabegesetzes in Hessen erklärte der behindertenpolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Michael Reul:
Landtagsabgeordneter Michael Reul
Zur Gesetzesänderung des Bundesteilhabegesetzes in Hessen erklärte der behindertenpolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Michael Reul: „Das Gesetz zur Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes macht deutlich, dass in Hessen Menschen mit Behinderungen und ihre persönlichen Bedarfe im Mittelpunkt stehen. Wir wollen allen Betroffenen in Hessen eine größtmögliche gesellschaftliche Teilhabe möglich machen. Der Landeswohlfahrtsverband (LWV) ist und bleibt auch künftig zuständig für erwachsene behinderte Frauen und Männer. So sieht das sogenannte Lebensabschnittsmodell mit einer Schnittstelle vor, dass die Zuständigkeit beim Eintritt in das Erwerbsleben vom örtlichen auf den überörtlichen Träger der Eingliederungshilfe, an den LWV, übergeht. Ein entscheidender Vorteil des LVW ist die bereits jahrelange Expertise im Umgang mit Menschen unterschiedlicher Beeinträchtigungen. Darüber hinaus können zukünftig Synergien, durch zentrales Handeln und zentrale Bearbeitung von Grundsatzfragen der Eingliederungshilfe, genutzt werden. Damit wird es auch einheitliche Standards für Unterstützungsangebote in ganz Hessen geben, etwa landesweit einheitliche Maßstäbe der Leistungsgewährung. Das Bundesteilhabegesetz, das nun in Landesrecht umgesetzt wird, bringt somit viele Verbesserungen für die betroffenen Menschen und ihre individuellen Bedürfnisse, um ihnen die größtmögliche Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen.“