„Wir wollen freie Menschen sein“

CDU erinnert an Volksaufstand vom 17. Juni 1953 in der DDR/Vortrag von Dr. Hubertus Knabe

Unter der Überschrift: „Wir wollen freie Menschen sein“ erinnerte die CDU mit einer Vortragsveranstaltung in der Kulturhalle in Hanau-Steinheim an den Volksaufstand vom 17. Juni 1953 in der damaligen DDR, der sich in diesem Jahr zum 70. Mal jährt. Als Referent sprach der renommierte Historiker Dr. Hubertus Knabe, der viele Jahre als Direktor der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen tätig war, und bereits mehrere Bücher und Artikel zu diesem Thema veröffentlicht hat.

„Mit Dr. Knabe haben wir einen ausgewiesenen Experten gewinnen können, der uns mit seinem umfangreichen Wissen Einblicke in diese bedeutsame Zeit gibt“, begrüßte der Vorsitzende der CDU Main-Kinzig, Max Schad, die interessierten Zuhörerinnen und Zuhörer.

„Der Volksaufstand am 17. Juni 1953 zählt zu den großen Ereignissen der deutschen Geschichte und hat uns gezeigt, wie wichtig es ist, für Freiheit und Demokratie einzustehen. In Ost-Berlin und der DDR protestierten damals rund eine Million Menschen an über 700 Orten weitgehend friedlich gegen die politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse und äußerten somit ihre Unzufriedenheit über soziale Probleme, Bevormundung und Repression. Über 50 Menschen wurden getötet, Hunderte schwer verletzt, Tausende anschließend zu häufig mehrjährigen Haftstrafen verurteilt“, so Hubertus Knabe in seinen Vortrag. An Hand von mehreren Einzelschicksalen nahm er die Zuhörer mit in die damalige Zeit. Im Anschluss an den Vortrag berichtet der langjährige Kreisvorsitzende der Senioren Union, Peter Mosler, als Zeitzeuge über seine Erlebnisse am 17. Juni 1953 in Erfurt.

Max Schad dankte dem Referenten für seine spannenden und kenntnisreichen Ausführungen: „Es ist wichtig, dass wir diesen geschichtsträchtigen Tag weiter in Erinnerung halten und der Einsatz vieler mutiger Menschen für Freiheit und Demokratie nicht in Vergessenheit gerät. Gleichzeitig ist er uns eine Mahnung, was kommunistische Regime anrichten können. Dem gilt es auch in Zukunft entschieden entgegen zu treten.“

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