Neue Rettungsstation entsteht überwiegend in Eigenleistung

Dr. Katja Leikert informiert sich über die Arbeit der DLRG-Ortsgruppe Maintal

Die DLRG-Ortsgruppe Maintal hat derzeit alle Hände voll zu tun: In Abstimmung mit einem Architekten, darüber hinaus aber überwiegend in Eigenleistung, entsteht auf dem Vereinsgelände eine neue Rettungsstation. Ungefähr 1800 bis 2000 weitere ehrenamtliche Arbeitsstunden werden – neben den eigentlichen Vereins- und Einsatzaktivitäten – notwendig sein, um die Bauarbeiten erfolgreich abzuschließen. Eine Herausforderung, der sich die DLRGler auch dank einiger Fachleute in den eigenen Reihen stellen. Bei einem Vor-Ort-Termin informierte sich die CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Katja Leikert über den Fortgang des Projekts. 

Wie der DLRG-Vorsitzende Ralf Göbel, sein Stellvertreter Lars Volland und Marc Ansmann, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit der Ortsgruppe, berichteten, sei die bisherige Rettungsstation in die Jahre gekommen. Das Gebäude, das einst als Flüchtlingsunterkunft errichtet wurde und für eine Nutzungsdauer von maximal zehn Jahren ausgelegt war, hat mittlerweile 30 Jahre auf dem Buckel und sei einfach nicht mehr wirtschaftlich zu sanieren gewesen. Dank Spenden sowie finanzieller Unterstützung seitens des DLRG-Landesverbandes sowie der Stadt Maintal und des Main-Kinzig-Kreises sei ein Großteil der Finanzierung sichergestellt; der Verein freut sich dennoch weiterhin über Spenden – auch, weil die Material- und Baukosten aufgrund der Corona-Krise deutlich gestiegen seien.

Die DLRG-Ortsgruppe Maintal bietet eine breite Palette an Schwimm- und Erste-Hilfe-Kursen an, ist aber zum Beispiel auch in der Fortbildung von Lehrkräften sowie im Katastrophenschutz im Einsatz. Insbesondere letzteres sei leider vielen nicht bekannt, bedauert Göbel und hob das große Knowhow der DLRG hervor, die u.a. auch im vergangenen Jahr bei der Hochwasserkatastrophe in Nordrhein-Westfalen im Einsatz war.

Leichte Sorgen bereitet der Ortsgruppe die anstehende Schließung und Sanierung des Maintalbads. Hier wird aktuell nach einer Lösung gesucht, wie die Trainingsangebote in diesem Zeitraum aufrechterhalten werden können. Erste konstruktive Gespräche mit Bürgermeisterin Böttcher und dem Magistrat haben bereits stattgefunden; auch Kerstin Winter, die für die CDU Maintal an dem Termin teilnahm, sagte zu, das Thema in die politischen Gremien weiterzutragen.

Katja Leikert bedankte sich für die Einblicke aus erster Hand. „Es ist beeindruckend, in wie vielen Bereichen sie ehrenamtlich aktiv sind und quasi ,nebenbei‘ noch den Bau einer Rettungsstation meistern. Herzlichen Dank für Ihr Engagement und weiterhin viel Erfolg“, so die Bundestagsabgeordnete.

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