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„Tag der Arbeit“ im Zeichen von Corona

CDU Main-Kinzig hebt gemeinsame Kraftanstrengung von Arbeitnehmern, Unternehmen und Politik im Kampf gegen das Virus hervor

Die Corona-Pandemie hat auch auf das Arbeitsleben in Hessen gravierende Auswirkungen. Unternehmen wie Arbeitnehmer wurden vor völlig neue Herausforderungen gestellt. Mit Blick auf den „Tag der Arbeit“ am 1. Mai stellt die CDU Main-Kinzig fest, dass Hessen dank einer gemeinsamen Kraftanstrengung aller Beteiligten sowie einer vorausschauenden Politik die Krise bis hierher gut gemeistert habe. Bei allen Bemühungen müsse die Gesundheit der Arbeitnehmer aber immer im Fokus stehen, so die Christdemokraten.

Positiv sei anzumerken, dass die Zahl der Arbeitslosen angesichts der Auswirkungen der globalen Pandemie im Vergleich nur moderat gestiegen sei. Waren zu Beginn der Pandemie im März 2020 noch 4,5 Prozent der erwerbssuchenden Menschen in Hessen ohne Beschäftigung, so waren es ein Jahr später 5,5 Prozent. Hessen liege damit auf einem guten vierten Platz im Vergleich der 16 Bundesländer. „Von Seiten von Bund und Land wurden große Anstrengungen unternommen, um die Wirtschaftskraft zu erhalten und Arbeitsplätze zu sichern. Erinnert sei hier u.a. an das Konjunkturpaket sowie an die vielfältigen Finanzhilfen des Bundes in den vergangenen Monaten“, betonen die CDU-Kreisvorsitzende Dr. Katja Leikert und ihr Stellvertreter Uwe Häuser, auf Kreisebene zuständig für das Thema Sozialpolitik. Wie Max Schad, Mitglied des Sozialausschusses im Landtag ergänzt, habe auch das Land Hessen frühzeitig gehandelt und stelle im Zusammenhang mit dem Sondervermögen bis zum Jahr 2023 bis zu 1,8 Milliarden Euro für den Erhalt der Wirtschaftskraft, zur Belebung der Konjunktur und zur Förderung des nachhaltigen Wachstums bereit. Weitere Impulse sollen folgen.

Junge Menschen seien von den Auswirkungen der Pandemie besonders betroffen. Ziel sei es dennoch, dass möglichst allen Bewerberinnen und Bewerbern ein Ausbildungsplatz angeboten werden kann. Hierfür stellt das Land Hessen 11 Millionen Euro in Form eines Schutzschirms für benachteiligte Ausbildungssuchende bereit. Im „Bündnis für Ausbildung“ engagiert sich das Land zusammen mit den Industrie- und Handelskammern, den hessischen Handwerkskammern, der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit und vielen weiteren Initiativen für den Erhalt von Ausbildungsplätzen. Hierfür werden weitere rund 16,5 Millionen Euro von Landesseite investiert.

Große Bedeutung komme im Kampf gegen das Corona-Virus dem Schutz der Arbeitnehmer zu, so die Christdemokraten. „Gerade in diesen Zeiten tragen Arbeitgeber besondere Verantwortung für die Gesundheit ihrer Mitarbeiter“, betont Max Schad. Entsprechende Erhebungen zeigten, dass sich die meisten Arbeitnehmer im Job sicher fühlen. Im Main-Kinzig-Kreis seien bislang keine groben Verstöße öffentlich geworden. Allerdings gebe es Berichte, dass andernorts der Schutz der Mitarbeiter nicht immer an vorderster Stelle stehe. So sei Medienberichten zufolge Amazon-Mitarbeitern des Tragen von FFP2-Masken an einem Standort in Niedersachsen verweigert worden. Damit habe man offenbar zusätzlich anfallende Erholungspausen verhindern wollen. „Ein solches Vorgehen ist nicht hinnehmbar und muss umgehend korrigiert werden. Alle Untersuchungen zeigen, dass am Arbeitsplatz das Risiko einer Ansteckung steigt. Darum appellieren wir eindringlich an alle Arbeitgeber, wo immer es möglich ist, großzügige Homeoffice-Regelungen zu ermöglichen bzw. den Arbeitsschutz vor Ort adäquat zu gewährleisten“, so Schad. Leikert und Häuser ergänzen: „Am 1. Mai steht das Thema Solidarität im Fokus. Die Corona-Krise hat uns gezeigt, dass wir schneller und stärker durch die Pandemie kommen, wenn wir alle besser aufeinander achten und uns unterstützen. Dieser Grundsatz wird auch über Corona hinaus Bestand haben.“

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