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23.02.2016, 15:24 Uhr
Im Gespräch mit der Kreishandwerkerschaft Gelnhausen-Schlüchtern - Dr. Katja Leikert informiert sich über die Maßnahme „Migranten in Arbeit“
Dr. Katja Leikert (CDU), Bundestagsabgeordnete für Hanau und Region, hat die Lehrbaustelle der Kreishandwerkerschaft in Schlüchtern besucht. Bei Geschäftsführer Klaus Zeller informierte sich die Spitzenkandidatin der CDU zur Kreistagswahl über die Lehrbaustelle und die aktuell laufende Maßnahme „Migranten in Arbeit“. Begleitet wurde die Bundestagsabgeordnete von der stellvertretenden CDU-Kreisvorsitzenden Maja Weise-Georg und der parteiunabhängigen Bürgermeisterkandidatin für Schlüchtern, Kerstin Baier-Hildebrand.
Ziel der Maßnahme „Migranten in Arbeit“ sei es, so Zeller, junge Zugewanderte im Anschluss an das mehrere Monate dauernde Schulungsprogramm in eine Ausbildung in einem Handwerksbetrieb zu vermitteln. Sieben Personen nehmen derzeit an der Maßnahme teil. Alle Teilnehmer erhalten in rund einem dreiviertel Jahr Einblicke und Grundkenntnisse in verschiedene Handwerksberufe, die auf der Lehrbaustelle vermittelt werden. Ein Praktikum in einem örtlichen Betrieb sei ebenfalls Teil der Maßnahme.

Die Lehrbaustelle der Kreishandwerkerschaft in Schlüchtern bildet in verschiedenen Handwerksberufen aus, darunter: Zimmerleute, Straßen-, Beton- und Stahlbetonbauer, Maurer, Maler- und Lackierer sowie Stuckateure. Wie Zeller erläuterte, bemüht sich die Kreishandwerkerschaft Gelnhausen-Schlüchtern derzeit um die Ausbildungsmöglichkeit für den Handwerksberuf des Trockenbaumonteurs, derzeit müssten alle Auszubildenden dieses Lehrberufs im zweiten Lehrjahr nach Gelsenkirchen, ein großes Hemmnis für die heimischen Betriebe in diesem Bereich.

Die Bundespolitikerin nutzte bei ihrem Besuch die Gelegenheit sich mit den jungen Migranten auf der Lehrbaustelle auszutauschen. Die meisten sind zwischen drei und vier Jahre in Deutschland und waren bisher nicht in handwerklichen Berufen tätig. Die Anerkennung ausländischer Berufs- und Bildungsabschlüsse sei aber nicht ohne weiteres möglich, weshalb für viele erst durch die Maßnahme ein neuer Beruf erschlossen wird.

Neben der Schulung von handwerklichen Grundlagen sei aber vor allem das Erlernen der deutschen Sprache für einen späteren Berufseinstieg von zentraler Bedeutung. „Wir dürfen nicht den Fehler der sechziger Jahre wiederholen und zulassen, dass Sprachkenntnisse von Menschen, die in unser Land kommen, vernachlässigt werden, sondern mit Nachdruck den Spracherwerb einfordern. Beide Seiten sind hier gefordert“, macht Katja Leikert deutlich. 

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