Presse
10.08.2017, 09:12 Uhr
Dr. Katja Leikert besucht Agentur für Arbeit in Hanau
4,6 Prozent Arbeitslosigkeit im Main-Kinzig-Kreis
Über die aktuelle Situation am Arbeitsmarkt hat sich Dr. Katja Leikert (CDU) bei ihrem Besuch der Agentur für Arbeit in Hanau informiert. Die Arbeitslosenquote ist mit 4,6 Prozent im gesamten Main-Kinzig-Kreis auf einem erfreulich niedrigen Niveau. Wie die Bundestagsabgeordnete für Hanau und Region von Heike Hengster, Vorsitzende der Geschäftsführung, und Geschäftsführer Harald Sattler erfuhr, sei die derzeit niedrige Arbeitslosenquote ein Merkmal für den langanhaltend positiven Trend am Arbeitsmarkt.
V.l.n.r.: Harald Sattler, Heike Hengster und Dr. Katja Leikert.
Die Arbeitsmarktsituation hat sich für Arbeitnehmer positiv entwickelt, die Region befindet sich insgesamt im Aufschwung. Das ist ein gutes Signal für Arbeitssuchende – in verschiedenen Branchen und Berufsbereichen ebenso wie in unterschiedlichen Anforderungsniveaus. Auf der anderen Seite führt diese Entwicklung gerade bei kleinen und mittelständischen Unternehmen dazu, dass offene Stellen schwer oder gar nicht besetzt werden. Eine Stärke des Main-Kinzig-Kreises ist die Bandbreite der Beschäftigungsmöglichkeiten – von Arbeitsplätzen im verarbeitenden Gewerben über Handel, Gesundheitswesen bis hin zu Land-und forstwirtschaftlichen Arbeitsplätzen sei alles im MKK vertreten. Aktuell sind bei der Agentur für Arbeit im Juli 2017 rund 3.300 freie Arbeitsstellen gemeldet, das ist ein Plus von 19 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch die Zahl der Ausbildungsplätze ist gestiegen, auf aktuell rund 2.200. „Wer motiviert ist, hat heute sehr hohe Chancen, auf dem Arbeitsmarkt fündig zu werden“, freuen sich die Gesprächsteilnehmer. Wie Heike Hengster im Gespräch mit der Wahlkreisabgeordneten hervorhebt, ist Beratung von (jungen) Frauen außerhalb des Erwerbsleben wichtig: dazu gehöre der Einstieg über einen Minijob genauso wie die Beratung über eine Ausweitung der Arbeitszeit hin zu einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. Der Vorteil läge auf der Hand: Die Unternehmen würden über eine Ausweitung der Arbeitszeit wertvolle Fachkraftressourcen schaffen, die Frauen aktiv für eine eigene Rente im Alter sorgen. Außerdem müsse Schritt für Schritt an der Förderkette für Migranten und Asylbewerber gearbeitet werden, um sie gezielt für den Eintritt in den Arbeitsmarkt vorzubereiten und so die vorhandenen Potentiale für die heimische Wirtschaft zu heben. Katja Leikert sagte ihre Unterstützung zu und dankte für den umfassenden Überblick über die Arbeitsmarktsituation in Hanau und dem Main-Kinzig-Kreis.