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10.04.2017, 08:50 Uhr
CDU richtet den Blick nach vorne!
Klausurtagung: Die CDU Main-Kinzig will ihre Außendarstellung verbessern, bessere Teamarbeit herbeiführen und die Kommunikation mit den Ortsverbänden verstärken

Wir richten den Blick nach vorne! Mit diesen Worten lässt sich die jüngste Klausurtagung der CDU Main-Kinzig am besten überschreiben. Nach dem enttäuschenden Ergebnis bei der jüngsten Landratswahl war der Kreisvorstand zwei Tage in Butzbach zusammengekommen, um das Wahlergebnis zu analysieren und daraus Schlussfolgerungen für die künftige politische Arbeit zu ziehen.

CDU-Kreisvorsitzender Johannes Heger

„Dass wir mit Srita Heide als Landratskandidatin die richtige Wahl getroffen hatten, steht außer Frage“, so stellvertretender Kreisvorsitzender Michael Reul. „Sie hat einen kompetenten und leidenschaftlichen Wahlkampf gemacht, für den ihr auch der politische Gegner Respekt gezollt hat. Es war sicherlich eine große Herausforderung, einen solch intensiven Wahlkampf in nur fünf Monaten zu bewältigen.“ Ein absoluter Glücksfall war, dass Srita Heide für uns bereit war, sich dieser Herausforderung zu stellen. Ihr Einsatz, ihre Themen und ihre vielfältigen Bürgerkontakte werden unsere politische Arbeit nachhaltig stärken.  

Srita Heide gibt sich nachdenklich: „Der Landratswahlkampf wurde allerdings auch aus den eigenen Reihen durch Querschüsse belastet, die zukünftig ausbleiben müssen. Der Kreisvorstand erwartet, dass in der Zukunft solche Diskussionen in den dafür zuständigen Gremien geführt werden. Natürlich wurden im Rahmen der Klausurtagung auch Schwachstellen zur Sprache gebracht und auf berechtigte Kritik werden wir reagieren und Konsequenzen ziehen. Die Kommunikation zwischen Kreispartei und den Ortsverbänden muss verstärkt werden und vor allem Teamarbeit im Vordergrund stehen.“  

Dazu werde es regelmäßige Konferenzen mit den Stadt- und Gemeindeverbänden geben, auch mitgliederoffene Parteitage oder Regionalkonferenzen zu bestimmten Schwerpunktthemen seien in Planung. Unsere Kommunalpolitische Vereinigung (KPV) flankiert das Ganze durch intensive Seminar- und Schulungsangebote für die kommunalen Mandatsträger, um die politische Arbeit der Fraktionen vor Ort zu unterstützen. Auch beginnt die Partei jetzt bereits mit den Vorbereitungen zu den beiden nächsten politischen Großereignissen: die Bundestagswahl im kommenden September und die Landtagswahl 2018. „Hier werden wir alles dafür tun, um unsere Kandidaten zu unterstützen, so dass wir die Möglichkeit haben, alle Direktmandate wieder zu gewinnen“, so Johannes Heger, CDU-Kreisvorsitzender. 

Und noch zwei wichtige Ziele habe sich die Partei auf die Fahnen geschrieben. Zum einen sollen bis Ende des Jahres mindestens 150 neue Mitglieder geworben werden. Zum anderen werden die Christdemokraten künftig bei allen Bürgermeisterwahlen in allen Kommunen des Kreises, in dem es einen Ortsverband gibt, einen eigenen Kandidaten aufstellen.  

Was die CDU Main-Kinzig erreichen will, hat sie in dieser Klausurtagung festgelegt. Nun wird sie sich in den nächsten Wochen darauf konzentrieren, diese Ziele auch umzusetzen.