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News
08.02.2018, 10:56 Uhr
CDU sichert Zukunftsfähigkeit des hessischen Bildungssystems
Hugo Klein (MdL/CDU) verweist zufrieden auf die höchsten Pro-Kopf-Ausgaben in Hessen für die Bildung, im Vergleich mit allen 13 deutschen Flächenländern
Durch eine in der Geschichte des Landes Hessen beispiellose Investitionsoffensive in die schulische Bildung, den Verzicht auf bildungspolitische Strukturexperimente zugunsten von langfristiger Verlässlichkeit und Berechenbarkeit in den Schulgemeinden, sowie perspektivische Lösungen für neue Aufgaben und Herausforderungen, haben wir als CDU in den zurückliegenden Jahren optimale Rahmenbedingungen dafür geschaffen, dass die hessischen Schüler die bestmögliche Bildung in unserem Land genießen, erklärte der CDU-Landtagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende des Kulturpolitischen Ausschusses (KPA) im Hessischen Landtag, Hugo Klein (Freigericht).
Landtagsabgeordneter Hugo Klein
Hugo Klein hat im Nachgang zur Debatte im Hessischen Landtag zur Bildungspolitik letzte Woche sehr zufrieden darauf verwiesen, dass erst kürzlich mit dem Bildungsfinanzbericht 2017 dem Land Hessen attestiert wurde, mit einem Schnitt von 1.495 Euro die höchsten Pro-Kopf-Ausgaben im Bildungswesen aller 13 Flächenländer zu haben. In keinem anderen Bundesland seien überdies die Bildungsausgaben in den zurückliegenden Jahren so massiv erhöht worden wie in Hessen unter Regierungsverantwortung der CDU. Ein nach wie vor bundesweit unerreichter Rekordwert sei zudem die 105-prozentige Lehrerversorgung, die aufgrund der kontinuierlichen Steigerung an Lehrerstellen deutlich bessere Unterrichtsbedingungen als in anderen Bundesländern gewährleiste. So konnte weiterhin, als Folge gezielter Förderung die Zahl der Schüler ohne Abschluss auf den prozentual niedrigsten Stand aller 16 Bundesländer gesenkt werden. Auch die Caritas-Bildungsstudie habe im Sommer 2017 festgestellt, dass Hessen entgegen dem bundesweiten Trend einer von 5,7 auf 5,9 steigenden Schulabbrecherquote einen Rückgang von 4,9 auf 4,1 Prozent verzeichnen konnte. Mit dem letzte Woche im Landtag beschlossenen Doppelhaushalt 2018/19 wollen wir den Erfolgskurs auch in Zukunft mit unverminderter Festigkeit und Entschlossenheit fortsetzen, betonte CDU-Bildungspolitiker Hugo Klein, der in diesem Zusammenhang darauf verwies, dass seit der Regierungsübernahme der CDU im Jahr 1999 bis heute bereits rund 9.000 zusätzliche Stellen geschaffen wurden und in den kommenden beiden Jahren noch einmal weitere 1.800 Stellen geschaffen werden sollen. Kritik äußerte Klein an der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag, die opportunistisch aus der Opposition heraus ihre einstige eigene Politik in Regierungsverantwortung auf den Kopf stellte, während die CDU bis dato verlässliche Bildungspolitik betreibe. Den Nachweis dafür lieferten alle Indikatoren, wie z.B. der Bildungsetat, die Pro-Kopf- Ausgaben für Bildung, die Anzahl der Lehrerstellen, die Schüler-Lehrer-Relation. Auch bei der niedrigen Zahl der Schüler ohne Abschluss oder der Anzahl der erteilten Unterrichtsstunden konnten mit der CDU in Regierungsverantwortung alljährlich neue Bestmarken gesetzt werden. Auch künftig wollen wir diesen Weg daher fortsetzen und mit voller Kraft alle Anstrengungen unternehmen, um jungen Menschen in Hessen die besten Bildungschancen und Karriereperspektiven zu ermöglichen, stellte Klein resümierend fest. Engpass an verfügbaren Lehrerstellen als Folge der Flüchtlingswelle gut überbrückt Auch der bundesweite Engpass an verfügbaren Lehrerstellen als Folge der nicht vorhersehbaren Flüchtlingswelle konnte in Hessen deutlich besser überbrückt werden als in anderen Bundesländern. Von rund 53.000 Lehrerstellen, die allesamt voll ausfinanziert sind, konnten lediglich rund 50 nicht besetzt werden, was weniger als einem Tausendstel oder 0,001 % bei einer Gesamtversorgung von 105 Prozent im Landesdurchschnitt entspreche. In Rheinland-Pfalz lobe dagegen die dortige Regierungspartei FDP ihre SPD-Ministerin schon für eine Unterrichtsversorgung von gerade einmal 98,6 Prozent. Auch in Kenntnis des Sachverhaltes, dass die Ausbildung einer Lehrkraft bekanntlich rund 5 bis 7 Jahre in Anspruch nimmt, sei es bei der vordergründigen Kritik des FDP an der CDU-Bildungspolitik nicht verwunderlich, dass sich bei der FDP derzeit wohl die Erinnerungslücken häufen. Dass trotz der Flüchtlingssituation und eines bundesweiten Lehrermangels mit Ausnahme von 50 alle 53.000 Lehrerstellen in Hessen auch tatsächlich besetzt werden können, ist der Entschlossenheit und der Bereitschaft der CDU zu massiven Investitionen in die Bildungspolitik zu verdanken. Und auch für die Zukunft haben wir mit vorausschauenden und nachhaltigen Lösungen vorgesorgt: So werden nach der Erhöhung der Zahl der Studienplätze für das Lehramt an Grund- und Förderschulen um 50 Prozent bzw. 315 Plätze zum Wintersemester 2017/18 im Doppelhaushalt 2018/19 auch weitere 90 Studienplätze für die Ausbildung von Haupt- und Realschullehrkräften zur Verfügung gestellt und der Rahmen für die Ausbildung von Haupt- und Realschullehrkräften um 400 zusätzliche Referendare in diesem und im kommenden Jahr erweitert, erklärte Hugo Klein abschließend.